Historische Bilder aus der Ortsgemeinde Nackenheim

    • Nackenheim vom Rhein aus gesehen - 1905 wohnten in Nackenheim ungefähr 1600 Personen. Die Gemarkung ist 3.370 Morgen groß. Zu ihr gehört auch die Insel Kisselwörth. Überragt wird Nackenheim von der barocken St. Gereonskirche, die, 79 Stufen hoch, auf dem höchsten Punkt des Ortes liegt. Erbaut wurde sie 1716.
    • Die Kisselau ist eine vor Nackenheim liegende Insel. Sie gehört zu Nackenheim. 1905 wohnten auf ihr acht Personen in einem Haus. Das war nicht immer so. In der Zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts war die Insel wegen der häufigen Überschwemmungen unbewohnt. Vorher wohnte zeitweise ein Verwalter dort. Auf der Karte sehen wir die Insel mit den davor liegenden Schiffsmühlen. Auf dem Rheinarm herrscht ein lebhafter Fährbetrieb.
    • Nackenheim mit Blick zum Rhein - Die Weinberge der bevorzugten Lagen, wie Rothenberg und Fenchelberg, liefern Weine, die mit zu den edelsten Rheinhessens gehören. Sie verdanken ihre guten Eigenschaften hauptsächlich dem Boden, auf dem die Reben wachsen. Er besteht größtenteils aus rotem, eisenhaltigen Tonschiefer. Die Verwitterungsprodukte dieses Schiefers bieten den Reben reichhaltige Nahrung, geben aber auch den Trauben ihre charakteristische Eigenart.
    • Nackenheim mit dem Gasthaus Zur Stadt Mainz - Fast der ganze Weinbergsbesitz in Nackenheim muss früher in Herrschaftshänden gewesen sein. Die ansässigen Wingertsmänner standen meist nur im Dienst der Grundherren. Erst ab 1750 betrieben mehrere Einwohner nach Neurodungen eigenen Weinbau. Auch in der Landwirtschaft gab es nur wenige freie Bauern. Die meisten waren Tagelöhner. Patrizier und Bürger aus dem kurfürstlichen Mainz besaßen lange Zeit Weinberge in Nackenheim, teils als Kapitalanlage, teils als Hauswein-Selbstversorger, vielleicht auch nur zur gesellschaftlichen Repräsentation.
    • In Nackenheim wurde 1896 Carl Zuckmayer geboren. 1925 erhielt er für sein in Nackenheim spielendes Lustspiel Der fröhliche Weinberg den Kleistpreis. Damals stürmten empörte Nackenheimer Winzer das Mainzer Stadttheater. In der Nackenheimer Kapselfabrik war damals der Vater des Dichters Direktor.
    • Rhein bei Nackenheim mit alter Rheinmühle - Ein Wormser Fotograf fotografierte diese alte Rheinmühle. Die Rheinmühlen waren ganz aus Holz gebaut. Breit ausladend, ohne Tiefgang lagen sie im Wasser. Die durchschnittliche Länge betrug 30 Meter. Die Anzahl der Türen und Fenster in dem hausähnlichen Aufbau war kurioserweise bestimmend für die Höhe der Steuern, die für den Standplatz erhoben wurden. Auch der Müller wohnte an Bord.
    • Fassbau auf dem Rhein bei Nackenheim
    • Gruppenaufnahme auf den zugefrorenen Rhein aus dem Jahre 1929. Die Aufnahme ist in Nackenheim in Höhe der Insel Kisselwörth entstanden.
    • Diese Aufnahme zeigt das Gasthaus Schützenhof, welches noch heute unter dem gleichen Namen betrieben wird.
    • Die obere Bildhälfte zeigt den Blick vom Rothenberg Richtung Rhein, in der unteren Bildhälfte ist eine Rheinmühle am Nackenheimer Rheinufer zu erkennen.

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