Neuer Mehrgenerationsplatz in Harxheim eröffnet

Neuer Mehrgenerationsplatz in Harxheim eröffnet

Bolzplatz, Skatepark, Tischtennis und Calisthenics-Anlage bieten künftig vielfältige Möglichkeiten für Sport und Begegnung

© OG Harxheim

Nach rund fünf Jahren Planung und Umsetzung ist es geschafft: Der neue Freizeitplatz in Harxheim wurde am Samstag offiziell eröffnet. Mit dem neugestalteten Areal ist ein generationenübergreifender Begegnungsort entstanden, der insbesondere Kindern und Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten für Sport, Bewegung und gemeinsames Miteinander bietet. So stehen den Besucherinnen und Besuchern unter anderem ein Bolzplatz, ein Skatepark, eine Tischtennisplatte und ein Calisthenics-Gerät zur Verfügung.

© OG Harxheim

Ein besonderer Dank galt der Bürgerinitiative Bolzplatz, die das Projekt über Jahre begleitet und vorangetrieben hat. Sie engagierten sich mit viel Zeit, Ideen und Ausdauer für die Umsetzung. „Nach fünf Jahren Planung ist es jetzt jedenfalls Zeit, dass nicht mehr geredet, sondern gespielt, geskatet und trainiert wird“, so Jakob Friesen, der Vorsitzende der BI-Bolzplatz und Mitinitiator.

Auch die Ortsgemeinde Harxheim unterstützte das Vorhaben über die gesamte Projektlaufzeit. Bürgermeister Andreas Hofreuter und die Beigeordnete Anke Renker begleiteten das Projekt gemeinsam mit dem Gemeinderat. Neben organisatorischer Unterstützung waren die Verantwortlichen auch bei zahlreichen Arbeitseinsätzen selbst vor Ort und packten mit an.

Eine wichtige Grundlage für die Umsetzung bildete die LEADER-Förderung. Frau Magdalena Haag von der LEADER-Förderung unterstützte die Verantwortlichen bei der Bewältigung der finanziellen Herausforderungen. Darüber hinaus konnte das Projekt durch zahlreiche Spenden unterstützt werden. Besonders hervorgehoben wurde eine Spende in Höhe von 5.000 Euro von Timo Beckers und seiner Ehefrau von der Firma „Elektroplanung Beckers und Müller“.

Nicht zuletzt wurde allen Helferinnen und Helfern gedankt, die sich bei den verschiedenen Arbeitseinsätzen engagierten. Teilweise wurde gemeinsam bis zu zehn Stunden am Tag auf dem Gelände gearbeitet.

Gleichzeitig appellierten die Verantwortlichen an alle Nutzerinnen und Nutzer, sorgsam mit der Anlage umzugehen, Müll zu vermeiden beziehungsweise zu beseitigen, andere auf einen verantwortungsvollen Umgang hinzuweisen und die geltenden Nutzungszeiten einzuhalten.

„Es ist unser gemeinsamer Platz, der uns möglichst lange erhalten bleiben soll“, lautete der Appell bei der Eröffnung.

Mit der Eröffnung ist das Projekt nun abgeschlossen – nun darf er vor allem eines: genutzt werde